Samstag, 3. August 2013

"B. Monkey" (USA / UK 1998) - Gangster-Ballade




Infos zum Film in der Internet Movie Database:


Ein kleiner Einblick in diesen Film mit einem englischsprachigen Trailer mit französischen UT:



Quelle: youtube


Meine kleine, persönliche Kritik zum Film:

Die mit zwei Männern koorperierende Kleinkriminelle
 "B. Monkey" hat genug vom Einbrechen und Autos abfackeln.
Sie plant ihren letzten Coup, denn sie möchte mit den 
Raubüberfällen aufhören, weil sie sich ausgebrannt fühlt.
 In einem Pub trifft sie erstmals
auf den Musiker, Dj und Radiomoderator Alan,
den sie gar nicht großartig zu bemerken scheint,
 der aber gleich fasziniert von ihr ist.
Er folgt ihr beim Verlassen dieses Pubs und er 
kassiert einen Korb von ihr. 
Sie ist mittlerweile ´raus aus dem Geschäft, aber man versucht,
 sie bei der Stange zu halten.
Und auch Alan versucht, sie für sich zu gewinnen -
über seine Radiosendung.
Die Botschaft kommt an und es kommt zu einem
ersten richtigen Treffen zwischen ihm und "B. Monkey",
die eigentlich Beatrice heißt.
Sie kommen sich bei weiteren Treffen näher.
Die bald folgende Liebesnacht geht schief und am
nächsten Morgen wacht Alan neben
Beatrice altem "Chef" in seinem Bett auf.
Beatrice hat einen ganz normalen Bürojob ergattern können
und sie trifft sich weiterhin mit Alan,
mit dem sie sehr bald nach Paris auswandern will.
In Paris angekommen, wollen sich beide gemeinsam
ein neues Leben aufbauen - die sexuelle Frustration bleibt.
Aber auch die Liebe, die beide füreinander empfinden.
Sie sind zusammen glücklich und auch im Bett ist schnell
alles in bester Ordnung. 
Doch die Schatten ihrer Vergangenheit holen Beatrice
alias "B. Monkey", schnell wieder ein.
So ganz lassen kann es "B. Monkey" nämlich nicht:
Sie und Alan sind mit einem gestohlenen Auto unterwegs.
Es kommt zum Bruch zwischen ihnen,
allerdings finden sie sehr bald wieder zusammen.
Beatrice neues Leben mit Alan hat eine reale Chance -
bis Alan in ernsthafte Schwierigkeiten gerät,
an denen Beatrice einen großen Anteil hat.
Und Beatrice / "B. Monkey" führt ein Doppelleben...


"B. Monkey" ist eine wunderschöne und bitter-süße Romanze,
die wunderbares europäisches Flair versprüht und 
auch ein wenig Action beeinhaltet. 
Man wünscht den beiden Hauptprotagonisten
ein glückliches Leben zusammen und hofft mit Spannung,
dass Alles gut werden wird.
Man fiebert richtig mit, während man die faszinierende
Asia Argento bewundert.
Sie hat eine unglaubliche erotische Ausstrahlung mit viel Charakter,
die in ihrer Rolle als Beatrice / "B. Monkey" toll zum
Tragen kommt.
Jared Harris macht seinen Job als "Alan" richtig gut,
fasziniert aber sehr viel weniger als die großartige Asia Argento.
Kleine, aber ebenfalls starke Auftritte haben hier 
Rupert Everett und Johnathan Rhys Meyers als
"Partner" von "B. Monkey".

Eine romantische Gangster-Ballade mit viel Flair!
Unbedingt weiter zu empfehlen!



Quelle meiner kleinen Filmkritik ist mein Blog speziell für Christina Ricci und Asia Argento:




"Excision" (USA 2012) - Psychohorror-Drama




Infos zum Film in der Internet Movie Database:



Ein kleiner Einblick in diesen Film mit einem englischsprachigen Trailer:



Quelle: youtube


Meine kleine, persönliche Kritik zum Film:


Die psychisch kranke Außenseiterin Pauline, 
die später Chirurgin werden möchte,
 leidet - mehr oder weniger - unter nekrophilen Fantasien
 und (Alp-) Träumen, während sie versucht,
erwachsen zu werden und ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.
Ihre Seele leidet währenddessen vor allem darunter,
dass ihre kleine Schwester unheilbar an Mukoviszidose erkrankt ist und unter ihrer
problematischen Beziehung zu ihrer Mutter.
Diese schickt Pauline für ihr Seelenheil zu einem Pfarrer,
der ihr nicht weiterhelfen kann, aber sie versucht sich dennoch auch im Beten.
Ihre Mutter versucht weiterhin mit Strenge, ihrer Tochter zu helfen,
auch wenn es schwer für sie ist, Liebe für ihre Tochter zu empfinden.
Und bald soll es dann soweit sein:
Pauline hat sich von einer Erzfeindin den Freund, Adam, für ihr
erstes Mal ausgesucht - dieser willigt ein und Beide treffen
sich in einem Hotel. Zumindest für ihn wird es der Horror werden.
Aber Pauline ist sehr zufrieden.
Der "arme" Adam ist allerdings etwas verstört.
Paulines Alltag zwischen Realität und Fantasie geht 
weiterhin ihren Gang und Alles ist auf verquere Art und Weise in Ordnung.
Nach "Angriffen" auf eine Erzfeindin mit Hilfe von einem Brechmittel  
und einem weiteren Mittels Herpes auf einen jungen Teenager während 
einer Tanzveranstaltung der Schule ist Paulines Mutter am Ende ihrer Kräfte.
  Pauline hört mit, wie ihre Mutter ihrem Vater aus purer Verzweiflung gesteht, 
es wäre sehr schwer für sie, ihre Tochter zu lieben.
Dennoch tut sie Alles, um die Verbindung zu ihrer Tochter zu retten.
 Sie versucht, ernsthaft mit ihr zu reden und schickt sie letztendlich
 doch noch zu einem richtigen Psychiater.
Mutter und Tochter werden letztendlich zueinander finden -
in einer furchtbaren Katastrophe, die allen Beteiligten
das Leben zerstören wird...

Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk!
In sich stimmig mit seiner Mischung aus Ernsthaftigkeit und
schwarzem Humor sowie mit starken Schauspielern perfekt besetzt,
werden Unterhaltungswert, aber vor allem Seele und Geist,
ebenso perfekt bedient wie das Auge.
Das Visuelle ist sicherlich in der Uncut-Version,
auf der meine kleine Kritik basiert, am besten zu genießen.
Aber das Faszinierende an diesem Film ist einfach die Psychologie,
die ungemein für Spannung sorgt und letztendlich schockiert,
aber ebenso berührt.
AnnaLynne McCord in der Rolle der Pauline fasziniert ungemein
und sie hat ebenso wunderbar aufspielende Kollegen:
Traci Lords als kämpferische Mutter überzeugt in ihrem Spiel ebenso,
wie der eher zurückhaltend agierende Roger Bart aus "Desperate Houswives"
und der starke Malcolm McDowell als Paulines Lehrer.
Hinzu käme da noch Marlee Matlin, die hier einen kurzen,
aber hinreißenden Auftritt hat!

Diese kleine Perle sollte man gesehen haben!
Bloß nicht verpassen, es lohnt sich!